{"id":102,"date":"2010-10-27T12:57:27","date_gmt":"2010-10-27T12:57:27","guid":{"rendered":"http:\/\/rechtsportlich.net\/?p=102"},"modified":"2011-11-12T15:33:49","modified_gmt":"2011-11-12T15:33:49","slug":"das-recht-am-eigenen-bild","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/rechtsportlich.net\/?p=102","title":{"rendered":"Das Recht am eigenen Bild"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es kommt regelm\u00e4\u00dfig vor, dass im Rahmen von Werbekampagnen oder Ver\u00f6ffentlichungen Bilder bekannter Pers\u00f6nlichkeiten ohne deren Zustimmung verwendet werden oder Fotografien im Internet gezeigt werden ohne dass der Abgebildete zugestimmt hat. Ganz gleich ob in der Werbung, in sozialen Netzwerken in sogenannten Fakeaccounts oder auf anderen Seiten im Internet. In diesem Zusammenhang stellt sich regelm\u00e4\u00dfig die Frage, ob das Recht am eigenen Bild verletzt wird und welche Rechte der Verletzte genau hat. Im Folgenden soll daher ausgef\u00fchrt werden, wann eine Verletzung des Rechts am eigenen Bild gegeben ist und welche Rechtsfolgen sich daraus ergeben. Vor allem, welche M\u00f6glichkeiten ein Gesch\u00e4digter hat, um den Rechtsversto\u00df zu verfolgen.<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/rechtsportlich.net\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P10704741.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-115\" title=\"P10704741\" src=\"http:\/\/rechtsportlich.net\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/P10704741-300x217.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"217\" \/><\/a>1. Einf\u00fchrung und Grundlagen<\/strong><\/p>\n<p>Das Recht am eigenen Bild ist im Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden K\u00fcnste und der Fotografie (<a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/kunsturhg\/index.html\" target=\"_blank\">KUG<\/a>) geregelt. Es besteht zwar eine Sachn\u00e4he zum Urheberrecht, allerdings handelt es sich bei der Rechtsnatur des Rechts am eigenen Bild um ein Pers\u00f6nlichkeitsrecht.<\/p>\n<p><strong>2. Grundsatz (<a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a>)<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/kunsturhg\/__22.html\" target=\"_blank\">\u00a7 22 KUG<\/a> bestimmt folgendes:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eBildnisse d\u00fcrfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder \u00f6ffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete daf\u00fcr, dass er sich abbilden lie\u00df, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tod des Abgebildeten bedarf es bis zum\u00a0 Ablauf von 10 Jahren der Einwilligung der Angeh\u00f6rigen des Abgebildeten. Angeh\u00f6rige im Sinne dieses Gesetzes sind der \u00fcberlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten. &#8222;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>a) Bildnis<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Es stellt sich daher zun\u00e4chst immer die Frage, ob ein Bildnis verbreitet oder \u00f6ffentlich zur Schau gestellt wird.<\/p>\n<p>Ein Bildnis liegt vor, wenn die Darstellung einer Person so erfolgt, dass die \u00e4u\u00dfere Erscheinung des Abgebildeten in einer f\u00fcr Dritte erkennbaren Weise wieder gegeben wird. Dabei kann es sich nicht nur um Fotografien oder Filmaufnahmen handeln, sondern um jede erkennbare Wiedergabe einer Person, also auch Zeichnungen, Karikaturen, Fotomontagen etc. (vgl. Dreier\/Schulze UrhG 3. Auflage, <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a> Rz. 1 m.w.N)<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr das Vorliegen eines Bildnisses ist die Erkennbarkeit. Erkennbar ist eine Person i.d.R. durch ihre Gesichtsz\u00fcge, doch k\u00f6nnen auch sonstige Merkmale die einer Person eigen sind, zur Erkennbarkeit f\u00fchren (<a href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=BGHZ 143, 214\" target=\"_blank\">BGH NJW 2000,2201 &#8211; Der blaue Engel<\/a>). Insgesamt ist es ausreichend, dass der Abgebildete begr\u00fcndeten Anlass zu der Annahme hat, er k\u00f6nne als Abgebildeter identifiziert werden (Dreier\/Schulze <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a> Rz. 4).<\/p>\n<p><strong>b) Verbreiten und \u00f6ffentlich zur Schau stellen<\/strong><\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 S. 1 KUG<\/a> d\u00fcrfen Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder \u00f6ffentlich zur Schau gestellt werden. Die Anfertigung und die Vervielf\u00e4ltigung von Bildnissen ist durch das allgemeine Pers\u00f6nlichkeitsrecht gesch\u00fctzt (Dreier\/Schulze <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a> Rz. 8).<\/p>\n<p>Anders als im Rahmen des urheberrechtlichen Verbreitungsbegriffs kommt es beim Verbreiten im Sinne des KUG nicht darauf an, ob eine Verbreitung an die \u00d6ffentlichkeit erfolgt (Dreier\/Schulze <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a> Rz. 9). Ein \u00f6ffentliches zur Schau stellen liegt z.B. bei der nicht k\u00f6rperlichen Verwertung im Internet vor.<\/p>\n<p><strong>c) Einwilligung<\/strong><\/p>\n<p>Die Einwilligung kann ausdr\u00fccklich oder stillschweigend erfolgen (Dreier\/Schulze <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Rz. 18). Bei Minderj\u00e4hrigen ist streitig, ob die Einwilligung der gesetzlichen Vertreter und des Minderj\u00e4hrigen erforderlich ist (vgl. Dreier\/Schulze \u00a7 22. m.w.N.). Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Einwilligung aus wichtigem Grund widerrufbar wenn z.B. die Weiterverwendung des Fotos aufgrund gewandelter \u00dcberzeugung Pers\u00f6nlichkeitsrechts verletzend w\u00e4re (vgl. G\u00f6tting\/Schertz\/Seitz Handbuch des Pers\u00f6nlichkeitsrechts \u00a7 12 Rz. 22. m.w.N.; Dreier\/Schulze <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a> Rz. 35 m.w.N).<\/p>\n<p><strong>3. Ausnahmen zu <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Ohne die nach \u00a7 22 erforderliche Einwilligung d\u00fcrfen gem\u00e4\u00df <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 KunstUrhG\">\u00a7 23 Abs. 1 KUG<\/a> folgende Verbreitungen und zur Schaustellungen vorgenommen werden:<\/p>\n<p>Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte;<\/p>\n<ul>\n<li>Bilder auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen \u00d6rtlichkeiten erscheinen;<\/li>\n<li>Bilder von Versammlungen, Aufz\u00fcgen und \u00e4hnlichen Vorg\u00e4ngen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;<\/li>\n<li>Bildnisse die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem h\u00f6heren Interesse der Kunst dient.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>a) Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>In der Vergangenheit wurde hier zwischen der absoluten und der relativen Person der Zeitgeschichte unterschieden. Diese Unterscheidung d\u00fcrfte mit der so genannten Caroline-Entscheidung des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs f\u00fcr Menschenrechte (EGMR) vom 24.06.2004 (<a href=\"http:\/\/www.echr.coe.int\/ger\/chamber%20judgment%20von%20hannover%20german%20version.htm\" target=\"_blank\">GRUR 2004, 1051<\/a>) hinf\u00e4llig sein. Denn unbeschadet der Frage, ob die jeweils abgebildete Person eine relative oder absolute Person der Zeitgeschichte im bisherigen Rechtssinne sei, reicht es nach Auffassung des Bundesgerichtshofs nicht aus, dass die Person der \u00d6ffentlichkeit bekannt sei. Vielmehr komme eine Ausnahme vom Erfordernis der Einwilligung grunds\u00e4tzlich nur dann in Betracht, wenn die Berichterstattung ein Ereignis von zeitgeschichtlicher Bedeutung betrifft (<a href=\"http:\/\/www.rws-verlag.de\/hauptnavigation\/aktuell\/newsdetailsbgh\/browse\/5\/article\/227\/VI-ZR-24306.html\" target=\"_blank\">BGH Urteil vom 1.07.2008 &#8211; VI ZR 243\/06<\/a> &#8211; Sabine Christiansen; G\u00f6tting\/Schertz\/Seitz\u00a0\u00a0 \u00a7 12 Rz. 30 m.w.N.).<\/p>\n<p><strong>b) Personen als Beiwerk<\/strong><\/p>\n<p>Eine Einwilligung ist ebenfalls nicht erforderlich, wenn Thema einer Abbildung die Landschaft und nicht die Darstellung der Person ist, wenn die Landschaft also den Inhalt des Bildes pr\u00e4gt (Dreier\/Schulze <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 KunstUrhG\">\u00a7 23 KUG<\/a> Rz. 14).<\/p>\n<p><strong>c) Bilder von Versammlungen<\/strong><\/p>\n<p>Bei Ver\u00f6ffentlichungen, bei denen vom Gesamteindruck her die Abbildung einer Menschensammlung im Vordergrund steht, die in der \u00d6ffentlichkeit stattfindet, ist eine Einwilligung nicht notwendig. Der Begriff der Versammlungen, Aufz\u00fcgen und \u00e4hnlichen Vorg\u00e4ngen ist weit auszulegen (Dreier\/Schulze <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 KunstUrhG\">\u00a7 23 Rz. 18 KUG<\/a>).<\/p>\n<p><strong>d) Bildnisse im Interesse der Kunst<\/strong><\/p>\n<p>Die letzte Ausnahme vom Einwilligungserfordernis betrifft nur Bildnisse, die nicht auf Bestellung gefertigt sind. Privilegiert ist\u00a0 die Verbreitung und\/oder Schaustellung zu Zwecken der Kunst. Bei alleiniger oder gleichzeitiger Verfolgung wirtschaftlicher, unterhaltender, die Sensationsgier befriedigender und sonstigen nicht-k\u00fcnstlerischen Zwecken greift die Ausnahme dagegen nicht (OLG Hamburg <a href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=ZUM%202004,309\" target=\"_blank\" title=\"OLG Hamburg, 13.01.2004 - 7 U 41\/03: Anspr&uuml;che eines bekannten Fu&szlig;ballspielers wegen Verbreitun...\">ZUM 2004,309<\/a>, Abbildung eines Fu\u00dfballtorwarts f\u00fcr ein Computerspiel).<\/p>\n<p><strong>4. Interessenabw\u00e4gung nach <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 KunstUrhG\">\u00a7 23 Abs. 2 KUG<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 KunstUrhG\">\u00a7 23 Abs. 2 KUG<\/a> kommen jedoch s\u00e4mtliche Ausnahmen vom Einwilligungserfordernis nach <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 KunstUrhG\">\u00a7 23 Abs. 1 KUG<\/a> dann nicht zum Tragen, wenn die konkrete Ver\u00f6ffentlichung im Sinne von <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 KunstUrhG\">\u00a7 23 Abs. 2 KUG<\/a> ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten verletzt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um pers\u00f6nlichkeitsrechtliche Interessen des Abgebildeten (Dreier\/Schulze \u00a7 23 Rz. 25, vgl. BGH vom 26.10.2006 Az. <a href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=I%20ZR%20182\/04\" target=\"_blank\" title=\"I ZR 182\/04 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">I ZR 182\/04<\/a> &#8211; Finanzministerentscheidung; OLG Frankfurt vom 21.01.1988 Az. <a href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=6%20U%20153\/86\" target=\"_blank\" title=\"OLG Frankfurt, 21.01.1988 - 6 U 153\/86: Das &quot;berechtigte Interesse&quot; im Sinne des &sect; 23 Abs. 2 KU...\">6 U 153\/86<\/a> \u2013 Boris Becker).<\/p>\n<p><strong>5. Rechtsfolgen<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass das Recht am eigenen Bild verletzt wurde, stehen dem Abgebildeten folgende Anspr\u00fcche zu:<\/p>\n<ul>\n<li>Unterlassungsanspruch gem. <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 Abs. 2 BGB<\/a>, <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a>, <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1004.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1004 BGB: Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch\">\u00a7 1004 BGB<\/a> analog;<\/li>\n<li>Auskunftsanspruch \u00fcber die Verbreitung und \u00f6ffentliche zur Schaustellung gem\u00e4\u00df <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/242.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 242 BGB: Leistung nach Treu und Glauben\">\u00a7 242 BGB<\/a>;<\/li>\n<li>Schadensersatz gem. <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 Abs. 2 BGB<\/a>, <a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7 22 KUG<\/a> und Bereicherungsanspruch gem.\u00a0\u00a0\u00a0812 BGB sowie bei schwerwiegenden Verletzungen und unter der Voraussetzung, dass die erlittene Beeintr\u00e4chtigung nicht schon in anderer Weise hinreichend ausgeglichen werden kann, besteht auch ein Anspruch auf Geldentsch\u00e4digung.<\/li>\n<\/ul>\n<h5><em>Bildnachweis: tommyS \/ pixelio.de<\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es kommt regelm\u00e4\u00dfig vor, dass im Rahmen von Werbekampagnen oder Ver\u00f6ffentlichungen Bilder bekannter Pers\u00f6nlichkeiten ohne deren Zustimmung verwendet werden oder Fotografien im Internet gezeigt werden ohne dass der Abgebildete zugestimmt hat. 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